Meade Teleskop ACF 400 UHTC 16" (Ohne Stativ)
In der 16" Version ist dieses Gerät zwar prizipiell noch
transportabel; jedoch werden für den Aufbau mindestens zwei Personen
benötigt. Am besten ist dieses Teleskop in einer Rolldachhütte oder in
einer Kuppel mit min. 2 m Durchmesser untergebracht. Bereits im Frühjahr 2002 begannen die
Meade-Ingenieure mit der Entwicklung einer neuen Teleskopbaureihe, die
es mit allen vergleichbaren Systemen aufnehmen sollte. Das dabei
entwickelte System beinhaltet fortschrittlichste Technologie, Mechanik
und Elektronik. Kurz, es handelt sich um ein professionelles System auf
Sternwartenniveau für den ernsthaften Amateurastronomen und
Astrofotografen.
Nachdem die Vorzüge eines jeden Teleskopdesigns
sorgfältig gegeneinander abgewogen wurden, kam man bei Meade zu dem
Schluß, daß ein Ritchey-Chrétien-System prinzipiell eines der besten
Designs darstellt. Ein schnelles f/8 RC-Design erzeugt ein großes und
komafreies Bildfeld bis in die Ecken, was dem Astrofotografen die
Nutzung aktuellster DSLR- und CCD-Technologie zur Gewinnung vollkommen
scharfer Bilder über ein größeres Feld erlaubt. Visuelle Beobachter
können stecknadelfeine Sterne und ausgedehnte Objekte über ein größeres
Bildfeld betrachten. De Facto ist fast jedes professionelle Teleskop in
den heutigen Observatorien ein Ritchey-Chrétien- Design, selbst das
Hubble Weltraumteleskop.
Obwohl das Ritchey-Chrétien-Design bereits ein
erstklassiges optisches System ist, sahen die Meade-Ingenieure
Möglichkeiten zur weiteren Verbesserung. Mittels eines präzise
geschliffenen und polierten Korrektors am vorderen Ende des Tubus wurde
durch den Wegfall von Sekundärspiegelstreben ein überlegenes RC-System
geschaffen, das keine Kontrastverringerungen oder sog. "Spikes"
erzeugt. Darüber hinaus minimiert der Korrektor den Astigmatismus,
welcher herkömmlichen RC Designs innewohnt. Durch die Verwendung eines
computeroptimierten Blendensystems und Meades unübertroffenen
UHTC-Vergütungen wurde die optische Leistung hinsichtlich Kontrast und
Helligkeit weiter verbessert.
In den Händen eines fortgeschrittenen Beobachters
ist das RCX 400 ein Instrument, das rasiermesserscharfe
Sternabbildungen über das ganze Feld auf dem Niveau der professionellen
Observatorien erreicht. Der Traum, das ultimative Teleskop in Form
eines Ritchey-Chrétiens zu besitzen, ist nun Wirklichkeit geworden. Leistungsmerkmale:
| Abbildungsmaßstab (Grad/cm) |
0,18 |
| Antriebsgeschwindigkeiten |
Stern, Mond, Benutzerdefiniert, bis max. 6°/s |
| Auflösungsvermögen in Bogensekunden |
0,28 |
| Autostar Handcomputer |
AS II |
| Automatische Ausrichtung (GPS) |
serienmäßig |
| Autostar Objekte-Datenbank |
180 |
| Bildfeld im Kleinbildformat 24x36mm |
0,42x0,63° |
| Brennweite, Öffnungsverhältnis |
3251mm, f/8 |
| Durchmesser Frontlinse (freie
Öffnung) |
406mm |
| Fangspiegel Ø / Obstruktion % |
162mm / 40 (Durchmesser) |
| Feinbewegungen |
in beiden Achsen |
| Frontlinse bzw. Korrektionsplatte |
mit elektronischer Kollimierung & Fokussierung |
| GoTo Positioniergenauigkeit (ca.) |
bis zu 2 Bogenminuten |
| Hauptspiegel |
fix, Laserjustiert |
| Maximale Stromaufnahme |
5A (12V=) |
| Montierung |
Doppelgabel |
| Nettogewicht |
ca. 120 kg |
| Okular(e) im Lieferumfang |
24mm UWA (2") |
| Optische Bauart |
Advanced Ritchey-Chrétien |
| Polsucher-Fernrohr |
8x50, fokussierbar |
| Tubuskörper |
Kohlefaser |
| Vergütung der Optik |
UHTC |
Lieferumfang Teleskop mit Gabelmontierung und Antrieben
AutoStar II Steuerung
24mm UWA Okular (2")
2" Zenitspiegel
8x50 Sucher
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